Adobe vertreibt kostenlose Software für Schulen, um kreative Problemlösungen zu fördern - Fotografie - 2019

In 10 Etappen zur Abizeitung (Juni 2019).

Anonim

Mehr als die Hälfte der Pädagogen, die keinen Zugang zu kreativen Problemlösungstools haben, geben Schulbudgets als Grund an - so verschenkt Adobe Studentensoftware kostenlos. Ab April wird Adobe Spark Premium für Schulen und Universitäten ohne ein kostenpflichtiges Abonnement verfügbar sein. Die Nachricht kommt, nachdem Adobe am 24. Januar im Rahmen einer Technologie- und Bildungsausstellung in Europa Einzelheiten einer Studie über kreative Problemlösung mitgeteilt hat.

Adobe Spark ist ein Design-Programm für Grafiken, Webseiten und Video. Die Basisversion ist kostenlos, aber die Premium-Option, die das Adobe Spark-Logo aus den Grafiken entfernt und mehr benutzerdefinierte Farben und andere Optionen zulässt, kostet 10 US-Dollar pro Monat. Ab diesem Frühjahr bietet Adobe die Premium-Optionen den Schulen kostenlos an.

Neben der kostenlosen Bereitstellung von Spark Premium für Studenten passt Adobe die Lizenzierung an, sodass auch Kinder unter 13 Jahren die Creative Cloud nutzen können, eine weitere Änderung, die ebenfalls im April eingeführt wird. Adobe-IDs sind derzeit nur für Nutzer ab 13 Jahren verfügbar, dh Kinder, die auf Software wie Photoshop, Lightroom oder InDesign zugreifen möchten, müssen ein Erwachsenenkonto verwenden. Adobe erklärt, dass die Änderung dem Online-Datenschutzgesetz für Kinder (COPPA), einer Reihe von Bundesvorschriften zum Schutz von Kindern im Internet, entspricht.

Jugendliche, die eine Schule besuchen, die die Creative Cloud abonniert - die Studenten, Lehrern und Institutionen zu einem ermäßigten Preis angeboten wird - können sich bald mit ihren Schul-IDs anmelden und die Software auf Heimcomputern verwenden.

Adobe sagt, die Änderung soll den Zugang zu kreativen Tools für Pädagogen und Studenten verbessern. In einer aktuellen Studie stellte Adobe fest, dass 90 Prozent der Pädagogen und politischen Entscheidungsträger der Meinung waren, dass kreative Problemlösungen im Lehrplan verbessert werden müssten. Basierend auf 2 000 Umfrageteilnehmern aus den USA, Großbritannien, Japan und Deutschland gaben drei Viertel an, dass Jobs, die kreative Problemlösungsfähigkeiten erfordern, weniger wahrscheinlich durch Computer, Maschinen und andere Automatisierung ersetzt würden.

Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie weder Zugang zu den Tools, Schulungen oder Kenntnissen, die zur Förderung zusätzlicher Fähigkeiten zur kreativen Problemlösung erforderlich sind, erhalten. Der Mangel an Zeit zum Schaffen ist laut 79 Prozent der Befragten eine der größten Hürden.